Verfasst von Ossikopp am 19.12.2007
Quasi ein Nachtrag zu shigekuni:
Ich möchte ganz speziell auf die Aktion „Wir helfen Broder“ hinweisen. Es stimmt: irgendjemand sollte wirklich mal dem Herrn Broder ein Buch kaufen oder ihm einen Büchereiausweis besorgen.
Und lange nicht nur wegen dem im Aufruf zur Hilfsaktion erwähnten Spiegel-Artikel dieses sich wahrscheinlich sehr spannend, „erfrischend inkorrekt“ und überhaupt nicht islamophil empfindenden XXXXXXXX.
Obwohl dieser Artikel eigentlich schon reichen würde.
Ein wörtliches Zitat daraus: Es gab vor dem 11. September 2001 keine „Islamophobie“, und wenn es sie heute gibt, dann ist sie nicht ein Ausdruck von Hysterie, sondern Folge der Erkenntnis, dass natürlich nicht alle Muslime Terroristen sind, aber so gut wie alle Terroristen der letzten Jahre Muslime waren.
Hätte es etwas geändert, wenn Broder vor dem Schreiben recherchiert hätte? Dann wäre er ohne Schwierigkeiten zur wohl auch ihm bekannten Wikipedia gekommen, die ihn von „Islamophobie“ auf „Islamfeindlichkeit“ und dort zur Jahreszahl 1987 als erstes belegtes Auftreten des Begriffes „Islamophobie“ gebracht hätte. Und 1987 auch nur als Erscheinungsdatum eines Artikels, der sich auf die mittelalterliche Geschichte Russlands in der Zeit nach dessen vollzogener Christianisierung bezieht. Hier wird für Russland ungefähr im 11. oder 12. Jahrhundert „seemingly unrestricted islamophobia„ konstatiert. Ein kleines bißchen früher als Broders „11.September 2001″ ist das.
Wer im übrigen nicht als „Terrorist“ bezeichnet werden darf, sondern „tapferer Freiheitskämpfer“, „angestellte Sicherheitskraft“, „Verteidiger der Heimat“ oder einfach „ordentlicher Soldat im Auslandsdienst, der nur seine Befehle ausführt“ ist, kann natürlich nur von Henryk M. Broder definiert werden.
Zum Kotzen.
Also: helft Broder!
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Verfasst von Ossikopp am 17.12.2007
Beim „Querkopf“ Manfred einen wirklich guten Artikel zum Niggemeier-Urteil gefunden, weitergelesen, und dann kam ein unkommentierter Verweis auf einen Artikel der Salzburger Nachrichten, unter der Überschrift So viel zum Thema “Islamophobie”. Der verlinkte Artikel in den Salzburger Nachrichten warnt vor der ‘Unterwanderung des „christlichen Abendlandes“ durch Moslem-Immigranten zum Zweck der Islamisierung Europas’ (wörtliches Zitat, und ziemlich humorfrei ernst gemeint!).
Ich halte vom Islam genausowenig wie vom Christentum und anderen Religionen, und dementsprechend wenig auch von deren religiösen Führern. Aber ein solcher Artikel wie der zitierte ist dermaßen böse verzerrt, dass es für mich gar nicht mehr geht. Islamophobie? Genau! Und mit Artikeln wie diesem wird Islamophobie erzeugt.
Das Kommentieren hole ich hier mal nach, oder korrekter: was der Salzburger Islam-Experte Heinz Gstrein völlig ernsthaft von sich gibt, vergleiche ich mit anderen Quellen im Internet.
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Verfasst von Ossikopp am 17.12.2007
Passt mal wieder hervorragend zu meinem Befinden:
„Wenn ich tot bin, mir soll mal Einer mit Auferstehung oder so kommen: ich hau ihm Eine rein!„
(aus „Brand’s Heide“, 1951)
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Verfasst von Ossikopp am 15.12.2007
Die immer noch beste Begründung, weshalb man auch ausserhalb von Attentätern und Co. etwas gegen offensiven Islam haben sollte, ist im Folker! als Aussage von Leo Lukas dokumentiert: „Wir haben einige Jahrhunderte gebraucht, bis wir unsere Pfaffen halbwegs unter Kontrolle hatten, und deswegen will ich nicht, dass dieser ganze Quargel jetzt von dort aus wieder von vorne beginnt.“ (aus dem Gedächtnis zitiert, online ist nur der Appetizer zum Lukas-Artikel.)
Der Artikel hat übrigens Lukas’ herrlich betitelte CD „Sehr geehrter Islam“ zum Anlass (die auch mit einem wunderbaren PS an den Papst versehen ist).
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